Mehr aus dem CRM holen: Mondi zeigt, wie KI Kundendaten in Insights verwandelt | Customer Relationship Summit

Ein neues CRM ist schnell gefordert, aber selten die eigentliche Lösung. Christina Fadler und Uluçcan Gülgeze von Mondi zeigen beim Customer Relationship Summit, was passiert, wenn man stattdessen das vorhandene System ernst nimmt.

Ein neues CRM ist schnell gefordert, aber selten die eigentliche Lösung. Christina Fadler und Uluçcan Gülgeze von Mondi zeigen beim Customer Relationship Summit, was passiert, wenn man stattdessen das vorhandene System ernst nimmt: mit KI-gestützten Erweiterungen wie einem CRM Copiloten werden aus Kundendaten, die längst da sind, plötzlich Entscheidungen, auf die man sich verlassen kann.

Die wichtigsten Take-aways

  • Der größte Hebel liegt selten in einem neuen System, sondern in der konsequenten Nutzung des bestehenden CRM.
  • KI-gestützte Erweiterungen wie ein CRM Copilot machen aus vorhandenen Kundendaten konkrete Business Insights.
  • Vollständige, aktuelle Daten sind die Voraussetzung dafür, dass KI und Automatisierung überhaupt etwas bringen.
  • Technologie allein verbessert keine Kundenbeziehung. Entscheidend ist, ob die Menschen im Unternehmen das System auch nutzen.
  • Nicht auf das perfekte System warten: Mit vorhandenen Daten und Prozessen starten bringt oft schneller sichtbare Ergebnisse als gedacht.

Zum Interview

Worum wird es in deinem Vortrag gehen? Kannst du den Inhalt grob umreißen?

Wie können wir Mehrwert aus unserem bestehenden CRM schöpfen, ohne gleich in ein neues System zu investieren? Anhand von praxisnahen Add-ons wie einem KI-gestützten CRM Copilot Agenten zeigen wir, wie vorhandene CRM-Daten in verwertbare Business Insights umgewandelt werden können. Voraussetzung dafür ist eine konsequente CRM-Nutzung und qualitativ hochwertige Kundendaten. So wird aus einem System zur Dokumentation ein Werkzeug für bessere Entscheidungen, mehr Transparenz und höhere Kundennähe.

Warum machst du beim Customer Relationship Summit mit?

Kundenbeziehungen verändern sich aktuell stärker als jemals zuvor. Digitalisierung und KI eröffnen völlig neue Möglichkeiten, Kund:innen besser zu verstehen und Prozesse effizienter zu gestalten. Wir freuen uns darauf, zu zeigen, wie Unternehmen aus bestehenden Systemen deutlich mehr Nutzen ziehen können, ohne ständig neue Tools einführen zu müssen, und uns vor allem mit anderen über die Herausforderungen auszutauschen, die die Veränderungen mit sich bringen.

Worauf können sich die Teilnehmer:innen bei deinem Vortrag freuen?

Auf konkrete Praxisbeispiele statt Theorie. Wir zeigen, wie sich bestehende CRM-Lösungen mit intelligenten Erweiterungen wie KI-Agenten aufwerten lassen, ohne gleich das Rad neu zu erfinden oder auf unausgereifte Lösungen zu setzen.

Wenn du einen Punkt hervorheben könntest, der in deinem Vortrag besonders wichtig ist — welcher wäre das?

Der größte Hebel liegt oft nicht in einem neuen System, sondern in der konsequenten Nutzung des bestehenden CRM. Erst wenn Daten vollständig und aktuell erfasst werden, können KI und Automatisierung ihr volles Potenzial entfalten.

Was ist aktuell das spannendste Thema in deinem fachlichen Umfeld?

Ganz klar die Prozessgestaltung und Verbindung von CRM-Daten mit Künstlicher Intelligenz. Große Mengen an Kundeninformationen automatisch auszuwerten und daraus konkrete Handlungsempfehlungen für Vertrieb, Marketing oder Management abzuleiten, ist eine Herausforderung und Chance, der sich jedes Unternehmen stellen muss.

Welchen Trend im Bereich Customer Relationship / CRM / Marketing & Sales Automation siehst du für die nächsten Jahre als besonders relevant?

CRM-Systeme entwickeln sich von reinen Dokumentationsplattformen zu intelligenten Assistenzsystemen. KI wird Nutzer:innen künftig dabei unterstützen, Chancen zu erkennen, Risiken frühzeitig sichtbar zu machen und Entscheidungen schneller und fundierter zu treffen. Jeder möchte KI nutzen, doch um sie effektiv zu nutzen, müssen Prozesse, Plattformen und Mindset zusammenspielen.

Was ist der größte Fehler, den Unternehmen im Umgang mit ihren Kund:innen machen?

Viele Unternehmen sammeln enorme Mengen an Daten, nutzen sie aber nicht konsequent. Kundenorientierung entsteht nicht durch mehr Daten, sondern durch die Fähigkeit, relevante Erkenntnisse daraus abzuleiten und danach zu handeln. Hierfür braucht es konsequente Prozesse, reibungslos funktionierende Integrationen und eine Organisation, die Kollaboration lebt.

Was war für dich persönlich der größte Aha-Moment in deiner beruflichen Laufbahn im Bereich Customer Relationship?

Kein großer Aha-Moment, sondern eher eine immer wieder aufscheinende Erkenntnis: dass Technologie allein keine Kundenbeziehungen verbessert. Der eigentliche Erfolgsfaktor ist die Akzeptanz der Menschen, die mit den Systemen arbeiten. Die beste Lösung bringt keinen Mehrwert, wenn sie nicht genutzt wird.

Welchen Tipp würdest du Teilnehmer:innen mit auf den Weg geben, die dein Thema in die eigene Praxis übersetzen möchten?

Nicht auf das perfekte System warten. Starten Sie mit den Daten und Prozessen, die bereits vorhanden sind. Oft lassen sich mit kleinen Verbesserungen, höherer Datenqualität und gezielten KI-Anwendungen überraschend schnell sichtbare Ergebnisse erzielen.

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